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„Und am Ende kam auch noch Pech dazu“

Das berühmte Fußballzitat des früheren Bundesligaspielers Jürgen Wegmann trifft ziemlich genau auf das zu, was unsere Erste am letzten Spieltag der Oberliga erlebte: „Erst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“ Drei mögliche Konstellationen hätten den drohenden Abstieg aus der Oberliga Südwest vermieden:
- Wir selbst gewinnen gegen die SK Landau.
- Wir spielen gegen Landau unentschieden, gleichzeitig verliert entweder Frankenthal oder Worms mindestens 2:6.
- Die 1. Mannschaft der SVG Saarbrücken hält die 2. Bundesliga. In diesem Fall wären wir in jedem Fall gerettet gewesen.

Viktor Siebert ist Seniorenmeister

Einer der Höhepunkte ist für viele Schachspieler jedes Jahr die Einzelmeisterschaft. Sie findet traditionell in den beiden Wochen vor Ostern statt. Diesmal traf man sich in der schmucken Kulturhalle in Völklingen-Wehrden.

In sechs verschiedenen Leistungsklassen wurden neun Runden nach Schweizer System gespielt, wobei nach Möglichkeit immer punktgleiche Spieler gegeneinander antreten. Ein solches Turnier ist eine echte Herausforderung. An neun aufeinander folgenden Tagen wird je eine Partie gespielt, die bis zu sechs Stunden dauern kann.

Ziegler gegen Holle (Bild: Frank Beyer-von Gablenz)

Abstiegskrimi

Ausnahmsweise fällt es mir einmal leicht, einen Bericht über ein Spiel unserer ersten Mannschaft zu schreiben. In der 8. Runde der diesjährigen Oberligasaison gelang der erste Sieg - spät, aber vielleicht gerade noch rechtzeitig.

Final Countdown beim SC Turm

Zum Saisonende ist es der erwartete Krimi für Turm I und für Turm II. Und Turm II hatte es vorgemacht, wahrte mit einem grandiosen 6,5:1,5-Sieg in Bexbach die Zugehörigkeit zur saarländischen Nobelklasse, der Landesliga. Turm I musste nachziehen, im Kellerduell der Oberliga Südwest gegen den Tabellenletzten Gambit Saarbrücken. Auch der, wenngleich ersatzgeschwächt,  mobilisierte alle Kräfte, denn so viel stand fest: Der Verlierer würde absteigen.
Es entbrannte ein heißer Kampf, mit Interesse verfolgt von zahlreichen Kiebitzen, darunter Schachgrößen wie Thomas Biehler, Boris Traub und Markus Daub. Den Führungstreffer für Gambit erzielte dabei im Duell „Groß gegen Klein“ FM Georg (Groß) gegen Joachim (Klein).

Neuer Beitrag im Onlinetraining

Hallo Schachfreunde. Boris hat mir eine Partie geschickt (siehe unten). Ihr müsst angemeldet sein (Wunsch von Boris)

Saison 2011/2012

Turm II mit wichtigem Sieg

Dank großer Sportler ist der kleine Ort Uchtelfangen in aller Munde. Fußballdeutschland ist sich einig: Ohne den Uchtelfanger Patrick Herrmann ist der Gladbacher Sturm nur die Hälfte wert, wie sich jüngst in Nürnberg zeigte. Und die Illinger Schachwelt ist sich einig: Wenn der Uchtelfanger Boris Traub am Spitzenbrett auftaucht, dann steigen die Siegchancen von Turm II gewaltig. So wie jetzt gegen das hoch favorisierte Schwarzenbach.

Hinten links kiebitzt Oliver Zimmer bei der Meisterpartie von Boris
links Henschel, Siebert, Giese,Traub; rechts Trumm, Wolf, Dr. Bürmann

Kraftakt sichert wichtiges Unentschieden

Das war wichtig! Nach zwei Niederlagen gegen die starken Teams aus Koblenz und Schwarzenbach gelang unserer Oberligamannschaft gegen die Schachfreunde Heidesheim mit dem 4:4 wenigstens ein Teilerfolg. Dass es ohne Mannschaftsführer Joachim Klein sehr schwer werden würde, war uns im Vorfeld bereits klar. Immerhin fand Oliver Göltzer Zeit für einen Einsatz an Brett 8 und wurde gleich zu einem der Protagonisten des Matches.

Warmquatschen vor dem Wettkampf: Frank, Markus und Helge mit Kiebitz Michael Weber und Schiedsrichter Leon Muis

Gelungener Auftakt im neuen Jahr

Am Sonntag dem 22.01 fand für die 3. Mannschaft des SC Turm Illingen die 1. Runde im neuen Jahr statt. Unerwartet vollständig entgegnete sie der 5-köpfigen Besatzung der Spielgemeinschaft Dillingen/Siersburg und gewann das Match 4½ zu 1½. Die Gegner entschieden sich dafür, das erste Brett frei zu lassen. An Brett 2 gewann Sascha Groß schon früh eine Qualität und einen Bauern, worauf sein Gegenüber wenig später resignierte. Vorher noch gelang es aber Aline Jochem der Mannschaft einen Punkt an Brett 6 zu sichern, da ihr Gegner eine Mattdrohung ignoriert hatte. Andrei Geffels Gegner (Brett 4) ereilte ein ähnliches Schicksal, er stellte seine Dame ein und gab die Partie danach auf. Brett Nummer 5, besetzt mit Fabian Lehmann, konnte sich leider nicht gegen seinen Gegner behaupten und verlor die Partie. Spannend war die Stellung von Christof Kuhn an Brett 3.

Zu Gast bei Freunden - aber die Punkte blieben dennoch in Schwarzenbach

2:6-Niederlage unserer Ersten verstärkt die Abstiegssorgen

Zu keinem anderen Verein ist das Verhältnis des SC Turm so gut wie zu Caissa Schwarzenbach, und das nicht nur wegen der gelegentlich Spielerwechsel zwischen den Vereinen (vor Jahren Jörg Becker von Illingen nach Schwarzenbach, im vergangenen Jahr dann ich selbst von Schwarzenbach nach Illingen). Der sehr entspannte Umgang der Spieler miteinander zeigte sich nach dem Oberligamatch der 5. Runde im gemeinsamen Abendessen und den sehr angenehmen Gesprächen. Von daher kann man, wenn man überhaupt an einer 2:6-Klatsche etwas Positives finden kann, sicher sagen: Wenigstens bleiben die Punkte im Saarland und bei den Schwarzenbachern.

Starke Ergebnisse "zwischen den Tagen" in Schwalbach

In der Zeit zwischen dem 26. und 30.12. nutzten 7 Schachspieler des SC Turm Illingen die Gelegenheit, sich beim 9. Internationalen Schwalbacher Weihnachtsopen von Lebkuchen, Plätzchen und Weihnachtsbäumen zu erholen und für die anstehenden Aufgaben in den unterschiedlichen Ligen in Form zu bringen. Ausgerichtet wurde das Turnier wie immer durch den Schachverein Schwalbach, Turnierleiter war Franz-Josef Becking.

Blick in den Turniersaal

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