Am Sonntag dem 22.01 fand für die 3. Mannschaft des SC Turm Illingen die 1. Runde im neuen Jahr statt. Unerwartet vollständig entgegnete sie der 5-köpfigen Besatzung der Spielgemeinschaft Dillingen/Siersburg und gewann das Match 4½ zu 1½. Die Gegner entschieden sich dafür, das erste Brett frei zu lassen. An Brett 2 gewann Sascha Groß schon früh eine Qualität und einen Bauern, worauf sein Gegenüber wenig später resignierte. Vorher noch gelang es aber Aline Jochem der Mannschaft einen Punkt an Brett 6 zu sichern, da ihr Gegner eine Mattdrohung ignoriert hatte. Andrei Geffels Gegner (Brett 4) ereilte ein ähnliches Schicksal, er stellte seine Dame ein und gab die Partie danach auf. Brett Nummer 5, besetzt mit Fabian Lehmann, konnte sich leider nicht gegen seinen Gegner behaupten und verlor die Partie. Spannend war die Stellung von Christof Kuhn an Brett 3.
Zu keinem anderen Verein ist das Verhältnis des SC Turm so gut wie zu Caissa Schwarzenbach, und das nicht nur wegen der gelegentlich Spielerwechsel zwischen den Vereinen (vor Jahren Jörg Becker von Illingen nach Schwarzenbach, im vergangenen Jahr dann ich selbst von Schwarzenbach nach Illingen). Der sehr entspannte Umgang der Spieler miteinander zeigte sich nach dem Oberligamatch der 5. Runde im gemeinsamen Abendessen und den sehr angenehmen Gesprächen. Von daher kann man, wenn man überhaupt an einer 2:6-Klatsche etwas Positives finden kann, sicher sagen: Wenigstens bleiben die Punkte im Saarland und bei den Schwarzenbachern.

In der Zeit zwischen dem 26. und 30.12. nutzten 7 Schachspieler des SC Turm Illingen die Gelegenheit, sich beim 9. Internationalen Schwalbacher Weihnachtsopen von Lebkuchen, Plätzchen und Weihnachtsbäumen zu erholen und für die anstehenden Aufgaben in den unterschiedlichen Ligen in Form zu bringen. Ausgerichtet wurde das Turnier wie immer durch den Schachverein Schwalbach, Turnierleiter war Franz-Josef Becking.

Blick in den Turniersaal
„Das Christkind kam schon am dritten Advent“, lautete vor einem Jahr die Schlagzeile nach dem grandiosen Sieg des SC Turm gegen den Aufstiegsfavoriten Koblenz (hier nachlesbar). Das 5:3 bedeutete damals Platz 3 in der Oberliga Südwest, wurde in der Welschbachhalle gebührend gefeiert. Just diese Paarung stand nun wieder an, wieder am dritten Advent, diesmal in Koblenz. Mit drei Siegen war der SV Koblenz souveräner Tabellenführer, der SC Turm dümpelte mit zwei Remis und einer Niederlage auf dem drittletzten Platz der Tabelle. Entsprechend bescheiden waren die Erwartungen auf Illinger Seite, mit einer vorweihnachtlichen Bescherung rechnete keiner. Aber, oh Wunder: David bot Goliath die Stirn. Der Riese taumelte, aber er fiel nicht.
Beim saarländischen Schulschachpokal 2011, der am 4. November von der Saarländischen Schachjugend in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Riegelsberg ausgerichtet wurde, siegte die Mannschaft des Illtalgymnasiums in der Altersklasse Wk 1 (Jahrgänge 1991-94) überlegen mit 12:0 Punkten. In der siegreichen Mannschaft spielten mit Patrick Kuhn (2. v. links) und Mario Biesel (mit Pokal) zwei Jugendliche des SC Turm. Zum Team gehörte auch Patrick Herber vom SC Wiesbach (ganz links) und Jonas Klesen (3. v. links) vom SC Eppelborn.

Die Sieger des WK1.
Auf welch wunderbare Weise Schach die Menschen zusammenbringen kann ...
Quelle: (chessbase.com): http://www.chessbase.com/newsdetail.asp?newsid=7711
Der Saarländische Schachverband 1921 e.V. und der Pfälzische Schachbund feiern in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums trafen sich beide Verbände am 20.11.2011 in Großrosseln zu einem Vergleichskampf. Großrosseln wurde als Austragungsort gewählt, weil Gerhard Weißgerber, Mitte der 30er Jahre einer der besten deutschen Schachspieler, dort 1905 geboren wurde. Weißgerber wurde nur 32 Jahre alt. Er gewann gegen Berühmtheiten wie Heinicke, Porath, Carls, Engels und Sämisch.

Der gut gefüllte Spielsaal. Mittendrin Frank, Wolfgang und Fritz
In der 3. Runde der Oberliga Südwest hatten wir Frankenthal zu Gast. Auch wenn wir ursprünglich einen Sieg anvisierten, mussten wir uns nach zähem Kampf an den hinteren Brettern mit einem 4:4 zufrieden geben. An Brett 7 half diesmal wieder Tilman Giese aus und an Brett 8 Alexander Kessler.

An den vorderen Brettern mit der Aufstellung aus der Vorsaison

Hinten lieferten Helge und Tilman halbe Punkte ab
Am gestrigen Spieltag (4. Runde) konnte die 3. Mannschaft des SC Turm Illingen seine Siegesserie gegen Saarlouis leider nicht fortsetzen. Am dritten Brett konnte Fabian Meiser seinen weitaus schwächeren Gegner schnell überspielen. Fabian Lehmann, an Brett 6, konnte seinen Bauerngewinn im Mittelspiel leider nicht in einen Sieg verwandeln und vereinbarte Remis. Nach einer kritischen taktischen Abwicklung gelang es Christof Kuhn am 5. Brett seinen Gegner in die Knie zu zwingen. Mangels Spielern blieben die anderen Bretter jedoch unbesetzt und der Mannschaftskampf endete mit einem ernüchternten 2,5 zu 3,5.
Ohne Frank Mayer und damit mit sehr gedämpftem Optimismus traten wir am 23. Oktober die Fahrt nach Mainz an. Dass der Aufsteiger der letzten Saison aus der 1. Rheinland-Pfalz-Liga, die 2. Mannschaft des Bundesligisten Schott Mainz, ein äußerst harter Brocken werden würde, hatte bereits das Ergebnis der Auftaktrunde gezeigt, als Mainz nur knapp gegen den klaren Meisterschaftsfavoriten Koblenz unterlegen war. Bei besten Spielbedingungen im Firmengebäude des Technologiekonzerns Schott bewahrheiteten sich leider unsere Befürchtungen. Gegen die mit 4 Titelträgern angetretenen Gastgeber setzte es eine verdiente 2:6-Niederlage. Positiv auf Illinger Seite war neben dem Sieg unseres Ersatzspielers Tilman Giese an Brett 8 besonders das Remis von Dr. Helge Rückert gegen den Fidemeister Andre Lisanti an Brett 7.